Die Arbeit des Bonn Institutes geht weiter - und wird von 2025-2027 von drei führenden Medienmachern in einer Neubesetzung des Kuratoriums vorangetriebenen.
Seit dem 1. April besteht das Kuratorium aus Hannah Suppa (Chefredakteurin bei der Leipziger Volkszeitung), Dr. Reiner Esser (Geschäftsführer der ZEIT) und Lucy Kueng (Expertin für Strategie, Innovation und Führung).
"Ich bin sehr glücklich, dass es gelungen ist, diese herausragende Medienpersönlichkeiten für die Mitarbeit im Kuratorium des Bonn Institutes zu gewinnen", sagte Ellen Heinrichs, CEO und Gründerin des Bonn Institutes. "Gleichzeitig bedanke ich mich bei den Mitgliedern des Gründungskuratoriums, die uns auf unserem frühen Weg begleitet und unterstützt haben: Susanne Amann, Wolfgang Blau, Christina Elmer, Kübra Gümüşay, Astrid Maier, Ursula Ott, Jay Rosen, David Schraven und Melanie Stein - sie bleiben dem Bonn Institute auch nach ihrer aktiven Zeit verbunden."
Das ehrenamtliche Kuratorium berät die Geschäftsführung des Bonn Institute in Fragen der inhaltlichen und strategischen Ausrichtung sowie Organisationsentwicklung. Die neue Kuratoriumsmitglieder sind prominente Vorreiter der Medienbranche.
Hannah Suppa ist seit 2020 Chefredakteurin bei der Leipziger Volkszeitung (LVZ) und koordiniert zudem alle Chefredaktionen der Regionaltitel der MADSACK Mediengruppe, zu der auch die LVZ gehört. Sie wurde mehrmals als „Chefredakteurin des Jahres Regional“ vom Medium Magazin ausgezeichnet und geht seit Jahren mit ihrer Redaktion konsequent neue und konstruktive Wege. Sie sagt: "Wir brauchen andere Inhalte, wenn wir für die Menschen relevant sein und damit auch eine Chance auf Monetarisierung haben wollen."
Dr. Rainer Esser ist seit 1999 Geschäftsführer der ZEIT, die seitdem eine beispiellose wirtschaftliche Erfolgsgeschichte erlebt. Seit dem 1. Mai 2011 ist Rainer Esser zudem als Geschäftsführer für die DvH Medien GmbH tätig. Seine Philosophie hat er Ellen Anfang des Jahres in Hamburg erklärt: "Transformation hört nie auf und ist Teil der Unternehmenskultur". Investiert hat er vor allem in die Redaktion der ZEIT und zuletzt in zehn Tiktoker und ein ZEIT Café: Es sei wichtig, die Leute dort zu treffen, wo sie sind.
Lucy Kueng beschäftigt sich mit erfolgreichen Antworten auf die Herausforderungen der Digitalisierung. Sie ist Senior Visiting Research Associate am Reuters Institute, Oxford University, und nicht-geschäftsführendes Verwaltungsratsmitglied der NZZ-Mediengruppe. Lucy berät weltweit führende Unternehmen der Branche bei der Strategie und Umsetzung der digitalen Transformation. Sie sagt: "Um die aktuellen Herausforderungen der Medienbranche zu meistern, müssen Medienhäuser veraltete Vorstellungen darüber hinter sich lassen, was Menschen wirklich wollen, wie sie Informationen konsumieren und worauf sich Vertrauen gründet."
Mehr Information über die aktuellen sowie Gründungskuratorium-Mitglieder finden sie hier.